Analyse von Beschaffungsrisiken

Gesucht: effiziente Methode zur Identifikation von Risiken entlang der Supply Chain

In der Beratung kam die Kraljic-Matrix zum Einsatz.

Die Analyse offenbarte, dass eine zu enge Fokussierung auf die größten Preisnachlässe und Mengeneffekte ungenügend ist.

Einsatz der Kraljic-Matrix

Erkenntnisgewinn und neue Ansätze

Nun versteht die Einkaufsleiterin, dass auch die weniger profitablen Warengruppen Beachtung verdienen. Es hat sich gezeigt, dass innerhalb dieser Gruppen einzelne Teile kritische Rollen spielen und zu Engpässen führen können. Sie hat gelernt, wie man diese Materialien prüft und bewertet.

Drei-Ebenen-Prüfung für risikoreiche Produkte

Heute prüft das Team zuerst die Vorlauf- und Planlieferzeiten, denn diese können besonders lange Wartezeiten bis zur Bestellungserfüllung verursachen. Sie schauen auch nach der Anzahl der Zulieferer, die den Hauptlieferanten beliefern, und wie häufig die Teile in den Endprodukten verwendet werden.

Strategiewechsel im Fokus

Zuvor lag das Augenmerk auf Warengruppen mit hohem Einsparpotenzial. Jetzt erkennt die Einkaufsleiterin den Wert darin, auch in den scheinbar unrentablen Materialien nach Potenzial zu suchen, denn auch hier verbergen sich Versorgungsrisiken, die nun effektiver bewertet werden können.

Abschließende Erkenntnisse

Das Bewerten von Versorgungsrisiken, selbst bei zunächst unwirtschaftlich erscheinenden Materialgruppen, fällt der Einkaufsleiterin indessen leichter.

Die Anwendung der Kraljic-Matrix hat den Blick für die Komplexität der Lieferkette geschärft und ermöglicht es, versteckte Risiken zu identifizieren und anzugehen.

Diese ganzheitliche Herangehensweise trägt dazu bei, die Versorgungssicherheit zu stärken und langfristig die Produktionsfähigkeit zu sichern.

WIR KÖNNEN
INTRALOGISTIK.